| Zur Zeit arbeiten im Team 7 Frauen ehrenamtlich für die KÖB St. Matthias: Frau Ingrid Filipowski, Frau Jutta Kummerow, Frau Annette Krebs-Görlich, Frau
Solveig Lüdemann, Frau Gitta Waletzki, Frau Ursula Wrubbel und Frau Doris Schmidt. Bei den
Bilderbuchkinoveranstaltungen unterstützt uns zusätzlich Frau Hecker. Neue Mitarbeiter, ob in der Ausleihe am Mittwoch oder Sonntag, ob in der
Buchpflege, der Werbung oder bei Sonderveranstaltungen, sind immer sehr willkommen. Einfach
mal vorbeischauen... EHRENAMTLICH IN DER
BÜCHEREI Wer leistet eigentlich die ganze Arbeit
in der Bücherei? Überall in Deutschland bestehen seid vielen
Jahrzehnten und mit guten Zukunftsaussichten Katholische öffentliche Büchereien (KÖB).
Ihre Arbeit ist überall dort sinnvoll, wo sie Menschen nahe an ihrem Lebensalltag
ansprechen. Die Bücherei trägt erheblich zum Image einer lebendigen Gemeinde bei, die
hier, auf dem Weg über Bücher und andere Medien, einer breiteren Öffentlichkeit begegnet
und Sympathien weckt. Sie lebt aber nicht allein von ihren Medienbeständen und einem
ansprechenden Äußeren: Diese Büchereiarbeit ist überhaupt erst möglich durch den
ehrenamtlichen Einsatz tausender Idealisten. Immer wieder neue Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter zu gewinnen, ist jedoch nicht einfacher geworden. Vielleicht fragen
auch Sie skeptisch, ob sich heute noch jemand ohne jede Entlohnung in den Dienst der
Gemeinschaft stellt. Freizeit und neue berufliche Initiativen, z.B: nach dem Heranwachsen der
Kinder, werden heute weitaus höher bewertet als in früherer Zeit. Das Tätigkeitsfeld
„Bücherei“ hat sich zu einer modernen, attraktiven Aufgabe entwickelt.
Büchereiarbeit bietet heute die ganze Vielfalt der Medien, und aus dem bloßen Buchverleih
ist aktive Leseförderung geworden. Dementsprechend gibt es viele gute Gründe für die
bewusste Entscheidung: Ich möchte gern in unserer Bücherei mitarbeiten und stelle
einen Teil meiner freien Zeit zur Verfügung. Was spricht für ein
Engagement in der Bücherei? Es gibt verschiedene Motive dafür,
z.B.: - die Freude an Büchern - die Möglichkeit, persönliche
Fähigkeiten zu entfalten - das eigene Christsein ausdrücklich auch als Dienst an den
Anderen zu verstehen - der Wunsch, mit Menschen ins Gespräch zu kommen - der
Wille, dem eigenen Leben mehr Sinn zu geben Schon viele erfahren diese Mitarbeit als
Bereicherung ihres Lebens und ihres Glaubens. Warum wird diese
regelmäßige Mitarbeit in der Bücherei von der Kirche nicht bezahlt? Büchereiarbeit bleibt die freiwillige Initiative einer Gemeinde, der die
Kultur des Buches und die Entfaltung des Gesprächs, wie sie durch die verschiedenen Medien
ermöglicht wird, besonders am Herzen liegen. Die Gemeinde lebt von dem Impuls
uneigennützigen Einsatzes, der nicht vorrechnet, wie viel man ihm schuldet. Es hat sich
immer wieder gezeigt, dass gerade der freiwillige, ehrenamtliche Einsatz ein
überzeugendes Klima schafft, in Gespräch und Begegnung für das Lesen und die Vielfalt der
Medien als eine Erweiterung unserer Alltagsdimension zu begeistern. Eine Bezahlung, selbst
wenn sie möglich wäre, würde eine bis heute wesentliche Wurzel der kirchlichen
Büchereiarbeit beseitigen: den diakonischen Charakter dieses Dienstes für die
Gemeinschaft. Büchereien können freilich Größenordnungen von Bestand und Benutzung
erreichen, die ehrenamtlich nicht mehr zu bewältigen sind. Selbst dort, wo eine
Bücherei neben- oder hauptamtlich geleitet wird, bleibt aber ein ehrenamtliches Team
unverzichtbar. |