Brief aus dem Senegal (FEBRUAR 2014)

Am Donnerstag, den 16. Januar, bin ich mit dem Zug über Marseille, Nizza und Vintimille gefahren und bin in Cuneo in Italien gegen 21 Uhr angekommen.

Grundschule

Warum? Seit einem Jahr unterhalten zwei Grundschulklassen (3. Klasse) der Schule „Bernard Damiano“ eine Briefpartnerschaft mit Klassen der Schule „Marie Médiatrice“ und lernen so Afrika kennen. Am Freitag habe ich die Kinder getroffen und habe zwei senegalesische Trachtkleidungen mitgebracht. Auf dem Bild halten die Kinder „Solarofen“, aus Pizzakartons gebastelt.

Die italienischen Schüler und ihre Lehrer, Claudio und Paola, haben mich sehr freundlich und mit Begeisterung empfangen und ich konnte auch Eltern treffen.

Kurz nach meiner Ankunft haben wir das Restaurant „ST. DO.“ feierlich eröffnet. Das Restaurant hat den ganzen Tag auf. Tagesgericht: 600 Francs (1 Euro = 655 Francs) oder Schinken/ Pommes mit Salat (1.250 Francs), Fisch/Pommes (750 Francs) usw.

RestaurantAm Abend kann man auch „Fatayas“ (Blätterteigtaschen mit Fisch oder Fleisch) in jeder Größe erwerben. Sie schmecken sehr gut!

 

Vielen Dank an Action Humanitaire und Orthopédie Sans Frontières für die schönen Regale, Tische und Stühle sowie für das Geschirr, das von allen bewundert wird.

 

Vielen Dank auch an Daniel, der die Regale befestigt hat. Liz Archange und Charles, zwei unserer Internatsschüler, helfen jeden Tag im Restaurant.


KindergartenIm Kindergarten sind drei Altersgruppen. Da es aber nur einen Raum gibt, muss immer eine Gruppe draußen bleiben. Hier bekommen die Kinder Knete, die die Italiener uns geschenkt haben. Sie haben mir einen ganzen Koffer voller Geschenke gegeben, unter anderen 26 Fußball-T-Shirts.

 

Wir suchen weiter Finanzierungshilfe, um drei Klassenräume bauen zu lassen.
Vielen Dank an alle, die eine Patenschaft übernommen haben.


Kindergarten

Die Kinder kommen zu mir nach Hause, vor allem am Wochenende. Leider sind es zu viele, so dass ich eher Mädchen bevorzuge, da sie ruhiger sind und auch Hausarbeiten machen sollen.

Ich konnte vielen Familien mit den vom Lastwagen mitgebrachten Pullovern helfen, aber die Temperatur steigt seit einigen Tagen wieder.