Aufgaben des Kirchenvorstands

§ 1 Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand verwaltet das Vermögen der Kirchengemeinde und vertritt diese.

§ 10 Ehrenamt und Amtspflichten

(1) Das Amt der gewählten Mitglieder des Kirchenvorstandes ist ein Ehrenamt und mit Bezügen nicht verbunden. [...]

(2) Die Mitglieder des Kirchenvorstandes haben die ihnen obliegenden Pflichten sorgfältig zu erfüllen und darüber zu wachen, dass die Kirchengemeinde keinen Schaden erleidet. Sie sind zur Amtsverschwiegenheit auch nach ihrem Ausscheiden verpflichtet. Wer gegen die ihn treffenden Pflichten vorsätzlich oder grob fahrlässig verstößt, haftet der Kirchengemeinde für den dadurch entstandenen Schaden.

§ 16 Anhörung des Pfarrgemeinderats

Vor Beschlüssen, die Gegenstand nach § 18 Abs. 2 Satz 1 der Pfarrgemeinderätesatzung betreffen, ist der Pfarrgemeinderat zu hören. Seine schriftliche Stellungnahme ist etwaigen Anträgen an das Erzbischöfliche Ordinariat beizufügen.

§ 17 Obliegenheiten des Kirchenvorstandes

(1) Der Kirchenvorstand hat insbesondere

1. den Haushaltsplan festzustellen und nach kirchenaufsichtlicher Genehmigung für die Mitglieder der Kirchengemeinde öffentlich auszulegen.

2. die Jahresrechnung zu prüfen und deren sachliche und rechnerische Richtigkeit festzustellen

3. das Vermögensverzeichnis zu führen,

4. den Rendanten zu bestellen und abzulösen, sofern dies nicht durch den Erzbischof geschieht, und zu entlasten.

(2) Der Kirchenvorstand ist verpflichtet, das Erzbischöfliche Ordinariat unverzüglich zu benachrichtigen bei Beteiligung an

a) Verfahren der Bodenordnung und bei

b) gerichtlichen Verfahren, die gegen die Kirchengemeinde gerichtet sind.