Neokatechumenale Gemeinschaft St. Matthias

mariaIm Jahre 1964 begegnen sich Kiko Argüello, ein in León (Spanien) geborener Maler, und Carmen Hernández, eine Diplomchemikerin, die sich im Institut Misioneras de Cristo Jesús hatte ausbilden lassen, unter den Barackenbewohnern von "Palomeras Altas" am Stadtrand von Madrid. Drei Jahre später bildet sich in diesem hauptsächlich aus Armen bestehenden Ambiente eine kerygmatisch-katechetische Synthese heraus, die auf das Wort Gottes, die Liturgie und die Erfahrung der Gemeinschaft gestützt ist und in der Spur des II. Vatikanischen Konzils die Basis dessen bildet, was der Neokatechumenale Weg später in die ganze Welt bringen wird.

Es erschien allmählich die Taufe als ein Weg, der zu durchlaufen ist, um zu einem erwachsenen Glauben zu gelangen - einem Glauben, der imstande ist, eine Antwort auf die Veränderungen in der heutigen Gesellschaft zu geben.

Der Neokatechumenale Weg stellt sich seit seinem Entstehen als ein Weg der Initiation in den Glauben dar: Er ist nicht eine besondere Spiritualität, sondern ein Weg des Austragens wie in einer Schwangerschaft, ein Itinerarium (Weg) katholischer Formung, gültig für die Gesellschaft und für die gegenwärtige Zeit" (Johannes Paul II., Brief "Ogniqualvolta").

Er ist ein Prozess der Reifung zum Glauben, der die christliche Gemeinschaft wieder erbaut: Sie wird zum Zeichen für die Welt, sie widersteht dem Prozess der Säkularisierung. Auf diesem Weg des Glaubens hin zur Radikalität der eigenen Taufe werden die christliche Gemeinschaft und, als deren fundamentaler Kern, die Familie zentral. Im Schoß einer konkreten christlichen Gemeinschaft macht man ganz persönlich eine lebendige und direkte Erfahrung des christlichen Lebens. Man empfängt ein Wort, das zur Liturgie wird und allmählich zur Koinonia, zur Gemeinschaft heranwächst. Gott selbst ist Gemeinschaft von Personen.

 

In unserer Pfarrei gibt es eine neokatechumenale Gemeinschaft.
Sie trifft sich jeweils dienstags und samstags um 19.30 Uhr
in der Konferenzetage im 1. Stock.