Neue Nachrichten aus St. Dominique
Sehr geehrter Herr Pfarrer, liebe St. Matthias-Gemeinde,
im Namen der
Bevölkerung von Ndiaganio bedanke ich mich sehr herzlich für die so wertvolle Hilfe, die Sie
uns mit den Mittwochskollekten zukommen lassen.
Ich war gerade zwei Monate in Ndiagano.
Mit Ihrer Hilfe konnte ich folgendes unternehmen:
Für die Hütte des Kindergartens habe
ich kleine Stühle und Regale gekauft und zur Belüftung ein paar Löcher in die Wände bohren
lassen, damit es nicht so heiß ist.
Ich habe aus Frankreich 23 kg Nutriset mitgebracht,
ein Nahrungsergänzungsmittel, um die Blutarmut der Kinder zu bekämpfen.
Ich habe den
Ordensschwestern Geld gegeben, damit sie die Kinder behandeln können. Die Eltern müssen bei
jeder Behandlung nur einen symbolischen Preis von umgerechnet 15 cents bezahlen.
Außerdem haben wir im Oktober den Schulbetrieb in der Berufsschule für Elektrizität
aufgenommen. Dank Ihrer Hilfe konnte ich einen Sonnenkollektor für das Dach der Schule (1.180
€) besorgen. So können die Schüler alles über Sonnenenergie lernen und zusätzlich haben
wir Strom, was sehr nützlich ist, da wir öfters im Dorf mit Stromausfällen leben
müssen.
Ich bedanke mich bei allen, die eine Patenschaft übernommen haben; auf diese
Weise können wir die Kinder ernähren und die Erzieher bezahlen.
Für 2011 wünsche ich
Ihnen viele Möglichkeiten, Leute glücklich zu machen.
Mit herzlichen Grüßen
Elisabeth Bazin
Die Gemeinde St. Matthias unterstützt seit 2005 die Mission St. Dominique in Ndiaganio /Sénégal.
Wir haben mit dem gesamten Erlös unseres jährlichen
Flohmarkts ein großes Stück Land, das Eigentum der dortigen Pfarrei ist, für die
Landwirtschaft erschlossen:
ein Zaun wurde errichtet, um die Tiere aus der Wüste fern zu halten, Brunnen und Wasserleitungen gebaut, Schubkarren und Haken beschafft und Saatgut für das erste Jahr gekauft. Das Land wurde in 10 Parzellen geteilt, die von 10 Familien aus dem Kirchenchor bewirtschaftet werden.
Diese Familien hatten keinerlei Einkommen mehr, durch dieses Projekt können sie im Dorf bleiben und brauchen ihr Glück nicht in der Stadt zu suchen.
Der Pfarrer der Gemeinde beaufsichtigt das Projekt.
Seit 2005 spenden wir auch den Erlös unserer Kollekte am Mittwoch.
Mit diesem Geld haben wir im Laufe der Jahre vieles möglich gemacht:
- den Bau eines Stalles und den Kauf von 3 Schweinen für den
Pfarrer, damit er ein Einkommen hat (inzwischen sind Ferkel da!);
- Hilfe bei dem Bau
eines Pfarrsaals;
- Minikredite für Männer und Frauen, die nach einer Heuschreckenplage
mittellos waren;
- Für die Behindertenwerkstatt: Kauf eines Esels und einer Karre, um
manche Kinder zur Schule zu holen;
- Kauf von Ministrantenkleidung;
- Hilfe bei dem
Aufbau einer Seifenwerkstatt der Frauen;
- Mitfinanzierung des Baus einer
Kindergarten-Hütte, die an die dortige katholische Schule angeschlossen ist;
-
Zuschüsse zum Lohn der Erzieherin des Kindergartens;
- Zuschüsse bei notwendigen
Operationen von Schwerstkranken;
- Zuschüsse für die Speisung der Schüler;
Mit einem Teil des Erlöses des Jahrmarkts 2009 wurde für die katholische Schule eine Bücherei gebaut und mit Büchern gefüllt.
Wir suchen auch dringend Paten zur Unterstützung der
Kinder der Kita. Der Staat im Senegal unterstützt solche Einrichtungen überhaupt
nicht. In Ndiaganio beherbergt die Kita 75 Kinder. Die Eltern bezahlen 75 Cent pro Monat, mehr
können die Familien nicht aufbringen. Dieser Betrag ermöglicht es der Kita, den Kindern 2
Mahlzeiten pro Woche anzubieten.
Um den Kindern jeden Tag einen Mahlzeit geben zu können und den Lohn der Erzieherin und der Köchin zu bezahlen, ist St. Do-Solidarité auf Patenschaften angewiesen.
Mit nur 30 € können Sie einem Kind für ein Jahr eine tägliche Mahlzeit garantieren.
Zurzeit haben nur 40 Kinder einen Paten. Es werden noch 35 Paten gesucht. Der Besuch der Kita ist für die Kinder sehr wichtig, weil sie
- dort französisch lernen;
- ein Essen bekommen (oft die einzige Mahlzeit am Tag);
- gesundheitlich überprüft werden;
- sozialisiert werden;
- von Gott hören.
Wenn Sie mit einer Patenschaft helfen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro St. Matthias.
Die Schwester unserer verstorbenen Pfarrsekretärin Frau Werner, Elisabeth Bazin, ist die Leiterin der Mission und Vorsitzende des französischen Vereins, der die Mission unterstützt.
Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen, bekommen Sie per Mail ein Foto und auf Wunsch eine Spendenquittung.
Bilder der Mission St. Dominique